Wie alles begann…

Zum Start dieses „persönlichen Blogs“, der Geschichte von Emma und ihrem Kampf gegen die böse Blume, möchte ich euch von uns erzählen.

Emma wurde am 21. Juni 2012 im bayrischen Freising geboren und wohnt mit mir, ihrer Mama Marion, ihrem Papa Anton und ihren zwei Brüdern in der schönen Holledau.

Emma führte bis zum Sommer 2018 ein ganz normales Mädchen-Einhorn-Prinzessin-Leben, mit allen Höhen und Tiefen, die man so hat in einer Familie mit zwei Brüdern und allem, was dazu gehört :-).

Wie alles begann – der Sommer 2018:

Im Juli 2018 klagte Emma das erste Mal in ihrem Leben über Kopfschmerzen, was wir damals auf den heissen Tag zurückführten. 
Gegen Mitte/Ende Juni bemerkten wir zudem, daß Emma auf einem Auge zu schielen beginnt.
Ich vereinbarte für die zweite Juli-Woche einen Augenarzt-Termin in der Augenarzt-Praxis, in der auch ich Patientin bin, aus. 
Bereits während der Untersuchung der Dame von der „Sehschule“ spürte ich, daß etwas nicht stimmte. Sie machte einen beunruhigten Eindruck und schickte mich weiter, mit der Bitte, Emma dringend neurologisch untersuchen zu weiter. 
Ich fuhr nach Hause (die zwei Jungs waren auch dabei) und machte noch für den selben Nachmittag einen Termin bei unser Kinderarzt-Praxis aus.
Die Kinderärztin untersuchte Emma und stellte nichts akutes fest, vereinbarte aber einen MRT-Termin in der Kinderklinik, der allerdings erst gut eine Woche später gewesen wäre. 

Am nächsten Nachmittag waren wir bei meinen Eltern zu Besuch, es war sehr heiß. Emma klagte wieder über Kopfschmerzen und war in schlechter Verfassung. Wir fuhren nach Hause, ich packte einige Sachen zusammen und wir riefen den Krankenwagen. 
Dieser brachte uns zuerst ins Krankenhaus München-Harlaching.

Nach einigen Untersuchungen am Tag des 13. Juli 2018 wurde relativ schnell ein MRT-Termin für Emma angesetzt. 

Als mein Mann im Krankenhaus eintraf, bat uns der Arzt zum Gespräch. Ich werde seinen Blick nie vergessen. Und seine Worte „Ihre Tochter hat einen Gehirntumor“.

Die Welt stand das erste Mal still.

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