Vorbereitungen

Pius und Emma

Mit einem wunderschönen Emma-Pius-Bild vom Oktober 2018 möchte ich euch einen Gruß senden…

Die Vorbereitungen fĂŒr Emmas Trauerfeier laufen und es fĂ€llt mir schwer, mich darauf zu konzentrieren, zwischen dem Alltag mit Schul- und Kindergartenkind, zwischen Trauern und Vermissen, FesthĂ€ngen in Gedanken und Erinnerungen.

Ich merke wie mein Antrieb fehlt, mein Antrieb namens Emma, der mir soviel Kraft in den letzten Monaten gegeben hat.

Ich möchte ihre Trauerfeier so perfekt wie möglich machen, so wie sie es sich gewĂŒnscht hĂ€tte, wenn sie es planen hĂ€tte mĂŒssen. Aber ich habe keine Kraft und Ausdauer. Auch wenn wir (noch) keinen zeitlichen Druck haben, so warte ich tĂ€glich auf mich, auf meinen Start, um diese wichtige Aufgabe zu erledigen.

Und da ist es wieder, dieses GefĂŒhl der UnvollstĂ€ndigkeit, das gebrochene Herz, das mich so sehr lĂ€hmt.

„Emma, ich hoffe ich mache alles richtig fĂŒr dich und dass du mich lenkst bei diesen Entscheidungen, die mir gerade so schwer fallen.“

Auch mein versprochener Bericht muss noch warten, mir fehlen die Worte im Moment…(und ich habe ein „kleines“ Problem mit meinem MacBook… )

Macht’s gut, bis bald, danke dass es euch gibt 

Marion mit Emma im Herzen

Ein Elefant fĂŒr dich

Emmas Hand

„Ich trag dich soweit wie ich kann…am Ende des Weges wenn ich muss, trage ich dich ĂŒber den Fluss.“

…und ich hĂ€tte sie noch Monate und Jahre lang getragen.

Ich kann nicht beschreiben wie dankbar ich meiner geliebten Emma bin, dass sie mich diesen Weg mit ihr gehen ließ.

Die GefĂŒhle sind unbeschreiblich, durcheinander, als wĂ€re der ganze Körper durchgeschĂŒttelt und durcheinander gebracht worden. Aber trotz all der Trauer und Tragik fĂŒhle ich mich stark und voller Liebe wie vielleicht noch nie in meinem Leben.

Emma, mein MausebÀr, du hast Spuren hinterlassen, irrsinnig grosse Spuren.

Als Emma zum Engel wurde

Emmas SchutzengelbÀr

Mit blutendem Mama-Herz und TrĂ€nen, die nicht aufhören wollen zu laufen, ist es mir wichtig, euch allen zu sagen, wie friedlich meine Emma eingeschlafen ist und wie gut es mir tut, zu wissen, dass es kein Kampf war.  

Emma hatte bereits die letzen Tage sehr viel geschlafen, ihre Atmung war ruhig und flach. Es war kein Schleim zu hören, sie hatte keine Atemnot. Sie schlief so viel und ich vermisste sie schon so sehr, obwohl ich neben ihr war. 
Die SĂ€ttigung war stets niedriger als gewohnt. Ihre FĂŒĂŸe, Beine und dann auch HĂ€nde waren trotz der Decken kĂŒhl. 

Das was in den nĂ€chsten Stunden passierte, habe ich nicht geahnt, aber innerlich doch gespĂŒrt, wenn ich bedenke, was ich instinktiv getan habe. 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag versuchte ich gegen 1:00 Uhr einzuschlafen. Als ich in meinem Bett lag und Emmas Hand hielt, die schon seit Stunden sehr kalt war, redete ich mit ihr. Ich erzĂ€hlte ihr alles, was mir auf der Seele lag, was ich mir fĂŒr sie wĂŒnsche, dass sie wieder lachen und laufen kann und mich umarmen und kĂŒssen kann. All das was ich so vermisse.

Ich schlief dann irgendwann ein, und erwachte gegen 2:00 Uhr, weil sie anders atmete, alle paar Sekunden schwer und mit einem GerĂ€usch, dass ich noch nie gehört habe. 
Ich versuchte ihr, den Puls zu messen, er war sehr hoch und die SĂ€ttigung niedrig.
Ich holte meinen Mann, der unten schlief und bat ihn, ihr Morphium zu geben. Wir legten Emma auf den RĂŒcken, er ging wieder nach unten. Ich bestrich ihre SchlĂ€fen mit dem Lavendelöl, gab ihr eine Tablette Tavor und legte mich zu ihr ins Bett. 
Wieder redete ich mit ihr, sagte ihr, wie mutig und tapfer sie immer war und wie schön ich es fand, dass wir es uns so schön gemacht haben, die gemeinsame Zeit genutzt haben und ich erzĂ€hlte ihr wieder vom Band der Liebe, das uns nie trennen wird. 
Ich hatte den Text des Liedes „Ein Elefant fĂŒr dich“ im Kopf und wĂ€hrend ich so neben ihr lag, sie spĂŒrte und redete, merkte ich, dass ihre AtemzĂŒge immer weniger wurden, die Pause dazwischen immer lĂ€nger. Ich sagte „Emma, du musst atmen“, dann nahm sie einen tiefen Atemzug und dann war Pause…

Ich setze mich auf, schaute sie an, sah ihre geöffneten Augen im Licht der Nachtlampe und sagte „Emma, schaust du mich an?“. 
Der Blick war starr, aber auf mich gerichtet, als wenn sie mich noch ein letztes Mal ansehen wollte. Ich sagte ihr, dass ich das große Licht anmachen muss, schaute auf die Uhr und ging wieder zu ihr. Ich wusste, dass sie nun fĂŒr immer eingeschlafen war, sagte ihr dass ich sie liebe und nun ihren Papa holen werde. 
Mein Mann und ich haben uns stundenlang von ihr verabschiedet, ich lag neben ihr im Bett, streichelte sie, kĂŒsste sie und konnte dann noch mal schlafen. Es war so friedlich und fĂŒhlte sich gut und richtig an.

Über den nĂ€chsten Stunden und Tage werde ich euch irgendwann berichten.

Ich kann nur sagen, es war schön und fĂŒhlt sich gut an, auch wenn die Leere riesengroß ist. Emma hat uns so viel gegeben und wird immer bei uns sein, sie hat uns gelehrt, was Liebe ist und was das Leben bedeutet, mit allen Facetten.

Emma, mein Schutzengel, meine Liebe meines Lebens, du hast mir unseren gemeinsamen Wunsch erfĂŒllt, dass wir zusammen sind, wenn du erlöst wirst von deinem Leiden und deinen Schmerzen. So nah zusammen, wie es nur geht, in der Ruhe der Nacht und dem Schutze der Dunkelheit, stets beleuchtet von dem Licht unserer Liebe. 

Ich danke euch allen fĂŒr eure Worte. 

Es war mir ein Anliegen, euch zu erzĂ€hlen, wie friedlich und voller Liebe Emma am 29.09.2019, am „Tag der unsichtbaren Boten“, dem Erzengel-Fest fĂŒr immer eingeschlafen ist. 

Band der Liebe

Emma schlÀft fest

Emma meine Prinzessin, auf immer und ewig 

Sie schlÀft so viel zur Zeit und ich vermisse sie so arg.

Aber doch spĂŒre ich dass sie mich spĂŒrt, dass ich bei ihr bin.

Das ist das Band der Liebe. 

Wie lange noch

Emma schlÀft

Ein herzliches Hallo von Emma und mir am Donnerstag morgen.

Durch die Informationen, die ich fast tĂ€glich in der Instagram-Story weitergebe, fehlen die Updates in den BeitrĂ€gen… dafĂŒr möchte ich mich entschuldigen, denn nicht alle schauen sich immer die Stories an.

Bei Emma ist es, wie bereits in den letzten Wochen und Monaten, ein auf und ab.

An einem Tag ist alles ok, kein Schleim, keine Atemprobleme – am nĂ€chsten Tag Erbrechen, Atempausen, Schleim und schlechte SĂ€ttigung.

Aber das ist die Krankheit, das ist der Tumor, damit mĂŒssen wir klar kommen.

Und trotzdem aus jedem Tag das Positive ziehen und eine Erfahrung mehr im Tagebuch unseres Lebens hinterlassen.

Diese Woche ist auf der Homepage und Facebook Seite von „Echte Mamas“ ein Interview von mir erschienen, heute auch bei Instagram unter @echtemamascommunity

Es ist so passend zu unserer jetzigen Phase, denn jeden Tag frage ich mich, wie lange Emma noch bei mir sein wird, wie viele Abende ich noch „Gute Nacht Emma, ich liebe dich“ sagen kann.

Keiner weiß es und keiner hat es in der Hand, denke ich zumindest.

In diesem Sinne – auf in einen Tag voller Liebe und schöner Momente. ‱ Danke dass es euch gibt 

Emma und Marion

2.000 Follower auf Facebook

2.000!

Ich kann es kaum glauben.

Es berĂŒhrt mich so sehr, wie viele Menschen unsere Geschichte bewegt und wie viele Leute uns auf unserem schweren Weg begleiten.

Die tĂ€glich an uns denken, fĂŒr uns beten, Kerzen anzĂŒnden und mir Mut zusprechen.
Die mir schreiben, dass ich alles richtig mache und keine Zweifel haben muss.
Dass die Liebe zwischen Emma und mir spĂŒrbar ist, unsere Bilder etwas magisches haben.
Dass meine Berichte authentisch sind.

DAS alles gibt mir Kraft fĂŒr jede Stunde, jeden Moment, jeden neuen Tag mit Bergen und TĂ€lern.

Danke – von Herzen, dass ihr da(bei) seid! 

RĂŒckblick

Emma zeichnet

RĂŒckblick…heute vor einem Jahr. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, Emma und ich sind damals alleine in die Klinik zur Kontrolle gefahren. Im Flur der Tagesklinik haben wir gesessen, und gewartet,
 Emma hat mir was gezeichnet, noch heute habe ich das Bild in meinem Notizbuch. Versehen mit dem Datum. Man weiß genau, dass sein eigenes geliebtes Kind, das so gerne gezeichnet hat, dies irgendwann nicht mehr tun wird
weil der Tumor ihr diese FĂ€higkeit genommen hat.

Ich kann mich auch noch gut an den Tag erinnern, als Emma das letzte Mal etwas versucht hat zu zeichnen oder zu schreiben
 Es war ihr Name unter der Einladung zu ihrem 7. Geburtstag an ihre Freundinnen. Mit ganz großer MĂŒhe hat sie ihren Namen vier mal geschrieben, aber die Buchstaben waren schon sehr zittrig gemalt und es hat sie sehr angestrengt.

Seit diesem Tag hat sie keinen Stift mehr in ihrer Hand halten können.

Bei dieser Erinnerung und der Tatsache, dass sie mir nie wieder etwas zeichnen oder schreiben wird, werde ich sehr traurig. Und bin unglaublich wĂŒtend auf das Monster DIPG.

Danke

Danke an alle, die uns ĂŒber Instagram und Facebook folgen und unser Schicksal gemeinsam mit uns durchleben. Tipps geben, Mut zusprechen, sich mit uns freuen, mit uns traurig sind, weinen und lachen.

Die uns Karten, Zeichnungen und kleine Aufmerksamkeiten schicken, die mich und meine Ängste verstehen, die den Mut, die Tapferkeit und StĂ€rke meiner Prinzessin Emma sehen und mit uns gemeinsam das Bewusstsein fĂŒr diesen schrecklichen Gehirntumor bei den Menschen wecken, die noch nie etwas von DIPG gehört haben. DANKE – von Herzen!

Gute Nacht, liebe GrĂŒĂŸe, Marion

Emmas Medikamente

Emmas Medikamente 
(Stand: 16. September 2019)

Ich wollte schon lange erzĂ€hlen, welche Medikamente Emma tĂ€glich ĂŒber die Sonde erhĂ€lt.

Das ist der derzeitige Stand. WĂ€hrend der Chemotherapie-Phasen (August 2018 bis MĂ€rz 2019) kamen noch weitere Medikamente (z. B. gegen Übelkeit) dazu. 

Als ihr noch Blut ĂŒber den Port abgenommen wurde, wurde der Gerinnungswert des Bluts getestet und der Spiegel des Wirkstoffs „Valproat“.

Bevor Emma am Anfang des Tages ihre Medikamente bekommt, geben wir ihr ĂŒber die Sonde das PrĂ€parat „Nexium“ – ein Magenschutz, um die MagensĂ€ureproduktion zu reduzieren. ‹(Man kann sich vorstellen, daß so viele Medikamente auf Dauer den Magen und auch andere Organe schĂ€digen, deshalb ist das Nexium seit einigen Monaten unterlĂ€sslich.)

Kurze Zeit spĂ€ter bekommt sie ihre erste Dosis „Dexamethason“ (Kortison). Das Kortison bekommt Emma, um die Hirndruckprobleme (durch den wachsenden Tumor und die damit verbundenen Hirnwasserabflussstörungen) zu hemmen. Nebenwirkung des Kortisons sind leider Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme und gesteigerter Appetit. (Als Emma letztes Jahr hochdosiert Kortison bekam, hatte sie auch starke Gelenkschmerzen.) 

Zeitgleich bekommt sie „MST“, das ist Morphin, ein starkes Schmerzmittel, in Granulatform, das wir in Wasser auflösen und auch ĂŒber die Sonde geben. Das MST bekommt sie nur zweimal tĂ€glich, da dies fĂŒr etwa 12 Stunden wirkt und so Schmerzspitzen vermieden werden sollen. 

Etwa eine Stunde spĂ€ter bekommt sie „Baclofen“, ein Medikament gegen Spasmen. Seit Emma die bisher unverĂ€nderte Dosis Baclofen bekommt, hat sie keine Spastik mehr in den Beinen und Armen gehabt. 

Zeitgleich mit dem Baclofen bekommt Emma „Nurofen oder Ibuflam“ Saft, ebenfalls gegen Schmerzen. 
Man nutzt verschiedene Schmerzmittel, um die unterschiedlichen Schmerzrezeptoren zu behandeln.
Zudem bekommt Emma „Dronabinol“, kĂŒnstlich hergestelltes THC. Es soll schmerzlindernd, entzĂŒndungshemmend, muskelentspannend und auch etwas „aufheiternd“ sein. 

Dann ist fĂŒr den Vormittag erstmal Pause mit der Arznei, ich kann Emma dann fĂŒttern. Wir mĂŒssen nur immer einen zeitlichen Abstand zu den Medikamenten einhalten, um bei eventuellem Erbrechen die Wirkung der Arznei sicherzustellen. 

Meist gebe ich ihr vormittags dann noch „Movicol“, um die DarmtĂ€tigkeit anzuregen. Denn das Morphium hat als Nebenwirkung Verstopfung, das man dann mit dem Movicol verbessern kann. 

Gegen 14:00 Uhr bekommt Emma wieder „Dexamethason“ und um 15:00 Uhr „Baclofen“, „Dronabinol“ und „Ibuflam/Nurofen“. 

Um 19:15 Uhr geht es weiter mit „MST“ und „Dexamethason“, um 22:00 Uhr bekommt Emma als letzte Tagesdosis nochmals „Baclofen“, „Dronabinol“ und „Ibuflam/Nurofen“.

Nach Bedarf können wir Emma, falls wir Schmerzen vermuten, „Morphin“ in Tropfenform geben. 

„Tavor“, das gegen Angst und zur Beruhigung helfen soll, geben wir Emma derzeit nicht. Zu viel negatives habe ich ĂŒber Tavor gelesen und gehört, es hat starke Nebenwirkungen wie extreme MĂŒdigkeit, AbhĂ€ngigkeit und verminderten Blutdruck.

Andere Notfallmedikamente, die man bei Atemnot oder KrampfanfĂ€llen verwendet, haben wir zuhause, aber noch nicht bisher benötigt. 

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‹Viele Medikamente werden bei anderen Kindern mit DIPG nicht oder nicht mehr gegeben, ich habe dies selbst im Austausch mit betroffenen Eltern erfahren. 
Auf Nachfrage bei unserem Palliativteam erhielt ich die Auskunft, daß man – natĂŒrlich verstĂ€ndlicherweise – immer individuell nach Situation und Patient handeln muß. 
Es wird immer genau abgewĂ€gt, was notwendig ist und es klappt so bisher auch ganz gut. 

Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, daß auch in anderen BundeslĂ€ndern differenziert gehandelt wird. Es gibt z. B. Pflaster gegen Schmerzen, die fĂŒr einige Tage wirken. Dies wĂ€re bei uns auch möglich, wenn die Scherzen stĂ€rker werden sollten oder Emma öfter erbrechen wĂŒrde. 

Mit uns werden immer die Vor- und Nachteile, Nutzen und Nebenwirkungen besprochen und unsere EinwÀnde ernst genommen.

Trotz allem frage ich mich oft, was ich Emma damit antue, was ihre Nieren, Leber, ihr Magen und ihr Darm schon alles verarbeiten musste – Unmengen, Liter von Medikamenten


Zudem sehe ich immer ihren prĂŒfenden Blick, wenn sie ĂŒber die Sonde Medikamente bekommt. Sie schaut immer genau zu, wĂ€hrend ich ihr erklĂ€re, was sie gerade bekommt
das bestĂ€tigt mich aber wieder in der Meinung, daß sie alles genau mitbekommt.

Seit einigen Tagen haben wir immer wieder das Problem, daß Emma sich ĂŒbergeben muß. Meist passiert das nach der Gabe von Nahrung oder Wasser ĂŒber die Sonde, selten nach der Medikamentengabe. Da die Arznei unterschiedlich schnell in Magen oder zum Teil erst im Darm aufgenommen wird, muß man immer abwĂ€gen, ob man die Arznei nochmal nachgibt oder nicht. 

Beim erbrechen ist aber auch oft der Schleim dabei, was dann erleichternd ist, wenn er erbrochen wird. Seit dem regelmĂ€ĂŸigen Erbrechen hat Emma nicht mehr die Probleme mit dem Schleim wie noch vor einiger Zeit. 
Trotzdem ist es gerade fĂŒr mich als Mama, und auch fĂŒr Emma, schlimm anzusehen, wenn sie sich erbricht. Gerade weil wir das von frĂŒher nicht kennen, Emma hatte so gut wie nie Magen-Darm-Infekte oder auch wĂ€hrend der Chemotherapie kein Erbrechen


Soviel zur Gabe der gesamten Arznei, was uns den ganzen Tag ĂŒber beschĂ€ftigt. 
Zwischen den Medikamentengaben gebe ich ihr Wasser und Nahrung (mit Saft verdĂŒnnte BabyglĂ€ser ab dem 4. Monat), befeuchte ihren Mund mit Wasser, wasche sie, massiere ihre Beine und FĂŒĂŸe mit Lavendelöl und lagere sie um, um ein wundwerden zu vermeiden. 

Zur Zeit leidet sie an trockenen Augen und Lippen, dafĂŒr verwenden wir ĂŒbliche Augentropfen und Lippenbalsam, was sehr gut hilft. 
Zur Mundhygiene habe ich bis vor kurzem immer ihre normale ZahnbĂŒrste benutzt. Nun verwende ich aber spezielle Mundreinigungssticks mit Schaumstoff, den ich auch mit Salbeitee befeuchtet verwende, um einer EntzĂŒndung vorzubeugen. 

Zwischendurch messe ich regelmĂ€ĂŸig ihre Temperatur und den Puls sowie den Sauerstoffgehalt im Blut. 

Was Emma und ich noch sehr gerne mögen und was ich jedem empfehlen kann
bei uns im Zimmer lĂ€uft immer ein Aromaöl-Diffusor. Es gibt so viele verschiedene Öle, die unterschiedliche Wirkungsweisen haben. Wir mögen das sehr und es sorgt fĂŒr ein angenehmes Raumklima.

So, nun bin ich schon wieder von der Arznei in den „Pflegebereich“ unseres Alltags abgeschweift. 🙂

Machts gut, bis bald,

liebe GrĂŒĂŸe

Marion mit Emma (die mir gerade ganz genau zugehört hat, was ich beim schreiben laut vorgelesen habe)