Wir haben wundervolle Neuigkeiten, die wir mit euch teilen und zugleich um eure Hilfe bitten möchten!
Kurz nach der Gründung unseres Vereins hatten wir eine Idee, die zwischendurch ruhte, aber dennoch immer in unseren Köpfen blieb.
Im Laufe der Zeit wurde diese Idee konzipiert, überarbeitet und perfektioniert. Wir sind dankbar um Unterstützer an unserer Seite, die uns mit Herz, Expertise und Kompetenz helfen, um unsere Vorstellung umzusetzen.
Aber nun….Trommelwirbel….Emmas Vermächtnis e. V. wird ein Kinderbuch herausbringen!
Es wird ein Buch über Trauer, Verlust, Sterben und Tod. Zusammen mit unserem kuscheligen Trostspender, dem Emma-Hasen, soll es trauernden Kindern helfen und zugleich diese sensiblen Themen kindgerecht behandeln.
Wir werden euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten und informieren, sobald wir weiteres zu unserem Kinderbuch berichten können.
Aber nun benötigen wir euch!
Auf der Plattform http://xn--frderprogramme-vpb.org/ haben wir ein Projekt für unser Buch angelegt – mit der Aktion „Platz schaffen mit Herz“ könnt ihr eure aussortierte Kleidung spenden und zugleich uns supporten.
Es geht ganz einfach – klickt auf www.platzschaffenmitherz.de, erstellt einen Paketschein und erhaltet per E-Mail einen Votingcode. Mit diesem Code könnt ihr ganz einfach und unkompliziert für uns abstimmen.
Wir danken schon jetzt jedem einzelnen, der uns einen Schritt weiterbringt, um im kommenden Jahr das Buch mit der zauberhaften Illustration von Emma, die Anna Matzat für uns gestaltet hat, in den Händen halten zu können.
PS: Man kann uns auch mit einer Spende explizit für das geplante Buchprojekt unterstützen – mit einer Überweisung oder Paypal-Zahlung und dem Verwendungszweck „Spende Buchprojekt“.
Rückblick Oktober 2024
### Ein Hase für Emma ###
Anfang Oktober versteigerten wir anlässlich des Großeltern-Tages, der am 13. Oktober stattfand, noch einen Oma-Emma-Hasen und einen Opa-Emma-Hasen.
Kurz darauf begannen schon unsere Halloween-Versteigerungen. Angeboten wurden gefüllte Beutel, ungefüllte Beutel und Halloween-Emma-Hasen.
Die Prominenten, die uns im Oktober unterstützt haben, waren Jan Sosniok, Kida Khodr Ramadan und Josefine Preuß.
### Emmas Vermächtnis e. V. ###
Unsere erst vor kurzem gewählte Beisitzerin Patricia, die ihr bereits aus dem Emma-Hasen-Team kennt, hat geheiratet! Marion durfte bei der Hochzeit dabei sein und berichtete von diesem besonderen Tag, an dem auch Emma ein Teil sein durfte.
Hochzeitstag
Rückblick September 2024
Ein Hase für Emma
Im September versteigerten wir anlässlich des Bewusstseinsmonat für Kinderkrebs GO GOLD Emma-Hasen mit einer gelben Schleife, Buttons, einem Taschenbaumler und einen Säckchen in den Farben grau und gelb.
Am 29. September jährte sich der Sterbetag von Emma zum fünften Mal. Doris und Patricia posteten bei Facebook einen Beitrag zu Emmas Engelstag mit einem wunderschönen Video mit Fotos von Emma.
Emmas Vermächtnis e. V.
Emma und ihr Kampf gegen die böse Blume (Facebook) / motte1980 (Instagram)
Der September war für Marion ein sehr emotionaler Monat. Neben vielen Erinnerungen von Emmas letzten Lebenswochen im September 2019 waren die täglichen harten Fakten über Kinderkrebs sehr belastend.
Fünf Jahre ohne Emma…
Mein Mausebär,
heute vor fünf Jahren spürte ich deinen letzten Atemzug.
Ein Moment, den ich nie erleben wollte und dennoch so froh bin, dass ich dabei sein durfte.
Ich lag neben dir in meinem Bett. Ganz nah schob ich jede Nacht dein Pflegebett an meins, so dass ich dich berühren konnte. Du hast mich geweckt. Deine Atmung war plötzlich unregelmäßig und ich wachte auf aus meinem Dämmerschlaf. Ich habe mich zu dir ins Bett gelegt.
Instinktiv sprach ich zu dir und sagte dir, wie stolz ich auf dich bin und wie sehr ich dich liebe.
Dann kam der Moment der Stille, vor dem ich solche Angst hatte. Dein letzter tiefer Atemzug, ein Abschied. Der Abschied von deinem irdischen Leben.
DIPG hat dich mir nun endgültig genommen.
Aber die böse Blume hatte dir schon lange zuvor so viel genommen – deine Beweglichkeit, deine Kraft, deine Freude, dein Lachen und deine strahlenden Augen.
Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich dich und all das vermisse, was dich ausgemacht hat.
Deine Ruhe, deine Ausgeglichenheit, deine Stärke, deinen Mut, deinen Charme und deinen Witz.
Mein Mädchen, mein Leben ohne dich ist an manchen Tagen ein schreckliches Dasein. Wie kann man nur beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn ein Stück des eigenen Ich verloren gegangen ist? Ich kann es nicht. Es müssten neue Wörter dafür erfunden werden, um dies auszudrücken.
Es ist unfassbar, dass seit deinem letzten Tag an meiner Seite schon fünf Jahre vergangen sind. Fünf Jahre ohne dich, aber auch fünf Jahre näher zu dir und unserem Wiedersehen. Ich hoffe darauf und warte auf dich, bis mein letzter Tag gekommen ist und wir uns wieder in die Arme nehmen können. Ich werde die erste Umarmung und den ersten Kuss herbeisehnen wie nichts anderes in meinem Leben.
Ich liebe dich – bis zum Himmel und zurück.
Noch mal leben
Habt ihr schon von der Ausstellung „NOCH MAL LEBEN – von der Unglaublichkeit des Endlichen“ gehört?
Der Tod – bis zu Emmas Diagnose hatte ich keine nennenswerte Begegnung mit dem Tod. Doch seit ich Emma beim Sterben begleiten durfte, sehe ich das Thema mit anderen Augen. Der Anblick eines verstorbenen Menschen macht mir keine Angst.
In dem Projekt NOCH MAL LEBEN wurden unheilbar Kranke gebeten, sie in ihrer letzten Lebensphase begleiten zu dürfen. So entstanden Porträts dieser Menschen kurz vor und nach ihrem Tod. Die Texte, die zu den Bildern veröffentlicht sind, berichten von den Ängsten, Hoffnungen und dem Leben der Sterbenden.
Ende August war ich bei der Vernissage der Ausstellung in Pfaffenhofen und durfte ein paar persönliche Worte mit dem Fotografen Walter Schels und seiner Frau, der Journalistin, Beate Lakotta wechseln. Ich erzählte Herrn Schels von Emma und dass auch ich Fotografien von ihr nach ihrem letzten Atemzug besitze. Und dass ich froh darüber bin, Aufnahmen von der letzten Lebensphase von Emma, vor und nach ihrem Tod zu haben. Auch wenn es mir schwer fällt, diese anzuschauen, so habe ich sie sicher gespeichert.
Die Fotos der Ausstellung betrachtete ich in Ruhe und konnte feststellen, dass diese Menschen nach ihrem Tod friedlich und erlöst aussahen. Ich las interessiert die Geschichten zu den Porträts. Als ich an dem Teil der Ausstellung mit den Bildern zweier Kinder angekommen war, musste ich meine Tränen zurückhalten. An dieser Stelle beendete ich meinen Rundgang.
Das Buch zur Ausstellung habe ich von Walter Schels und Beate Lakotta signieren lassen und werde es, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wieder in die Hand nehmen und mich zurück erinnern. An diese besondere Begegnung mit zwei Menschen, die es gewagt haben, das Tabuthema Sterben und Tod auf eine wirklich berührende und wertschätzende Art und Weise zu zeigen.
Leben in der Zwischenwelt
Als verwaiste Mama oder verwaister Papa hat man nach dem Sterben seines geliebten Kindes den Tod auf unvermeidbare Art und Weise so nah kennengelernt, wie man ihn nie erleben wollte.
Wenn ich für mich und meine Trauer spreche, dann erkläre ich es oft so, dass ich mich in einer gewissen Zwischenwelt befinde.
Ich lebe mein Leben, ich habe meine Familie, meinen Mann und meine zwei Söhne. Wir gehen zur Arbeit und zur Schule, wir erleben schöne gemeinsame Momente und sind dennoch anders. Denn unsere geliebte Emma ist im Himmel und nicht mehr an unserer Seite.
Während meinem Alltag mit Job, Haushalt und Familie, um den ich sehr froh bin, verliere ich mich oftmals in Gedanken an den Himmel, an das Jenseits, an das Sterben und den Tod. Ich denke an Emma, wo und wie sie jetzt „lebt“ und ob wir uns denn wirklich wiedersehen, so wie wir es uns wünschen, wenn unser Tag gekommen ist.
Ich muss mich oft erinnern, das Leben zu leben und dennoch ist der Gedanke an den Tod so greifbar. Der Tod macht mir keine Angst. Das Leben aber schon immer wieder. Die Herausforderungen des Lebens zu meistern, die traurigen Erinnerungen mit schönen Erinnerungen zu überlagern und die gemeinsame Zeit zu genießen.
Deshalb sind meine neuesten beiden Tattoos Ausdruck dieser beiden Seiten. Eins auf der bunten Seite mit Emmas Zeichnungen und das andere auf der dunklen, eher düsteren Seite.
Es sind die Sprüche MEMENTO MORI und MEMENTO VIVERE – „Gedenke, dass du sterben musst.“ und „Gedenke zu leben.“
Memento mori – der Satz über dem Friedhofstor in Pfaffenhofen, über den ich im Juli berichtet habe, war Anfang dieser Idee und ich bin stolz, diese zusammen mit dem Tätowierer meines Vertrauens umgesetzt zu haben.
Rückblick August 2024
### Ein Hase für Emma ###
Im August versteigerten wir signierte Emma-Hasen von den Prominenten Til Schweiger, Judith Hoersch, Sarah Masuch, Margie Kinsky und Bill Mockridge, Trixi Janson und Hannah Herzsprung.
Für alle Schulkinder versteigerten wir zum Schulanfang wunderschöne Sets mit einem Emma-Hasen, einem farblich passendem Schlampermäppchen, einer kleinen Schultüte und einem Taschenbaumler.
### Emmas Vermächtnis e. V. ###
Ende August kündigten wir den September an, der als Bewusstseinsmonat für Kinderkrebs ein wichtiger Monat für unseren Verein ist. Im September werden wir auf der Vereinsseite täglich Fakten zu Kinderkrebs teilen. Auf der Facebook-Seite von Ein Hase für Emma wird es im September besondere GO GOLD Versteigerungen geben.

Für alle, die uns unterstützen möchten, haben wir GO GOLD Material anfertigen lassen. Es gibt Infoplakate im A4-Format, gelbe Schleifen, gelbe Tücher und gelbe Buttons.
Schreibt uns und wir klären alles weitere, um einen der Artikel oder das ganze Set zu erwerben.
### Emma und ihr Kampf gegen die böse Blume DIPG ###
Marion berichtete in einem Beitrag im August von einem schönen Badeausflug mit Emmas kleinem Bruder Pius und von einem Besuch einer Libelle, die vielleicht ein Zeichen von Emma war.
Libellenbesuch
Nach getaner Arbeit habe ich heute mit Pius beschlossen, in ein nahegelegenes Waldbad zu fahren. Trotz der wirklich kalten Wassertemperaturen haben wir beide die Auszeit sehr genossen.
Wenn der Wind nachgelassen hat, war die Sonne stark genug, um uns wieder aufzuwärmen.
Selten mache ich so etwas, immer gibt es etwas zu tun. Manchmal sind es auch die vielen Menschen, die mich an solchen Ausflügen hindern.
Aber heute hat es sich richtig angefühlt und ich möchte gerne noch die letzten Sommertage in den Ferien nutzen, bevor das neue Schuljahr beginnt – und die damit verbundenen Verbindlichkeiten…
Aber wir waren nicht alleine – neben wenigen Personen, die das Waldbad auch besucht haben, hat uns ein Tier eine zeitlang begleitet – eine Libelle.
Seit Emmas Tod habe ich noch keine Libelle gesehen. Oftmals habe ich schon gelesen oder gehört, dass Verstorbene sich so zeigen und ein Zeichen an ihre Liebsten senden.
Heute war es so weit und genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Erinnerungen, besonderes an den Sommer 2019, sind gerade wieder sehr präsent.
Danke mein Mausebär, das hat mir heute soooo gut getan.
Neuer Beisitzer
In unserer letzten Mitgliederversammlung am 11. August 2024 wurde der Vorstand nach 3 Jahren Amtszeit neu gewählt.
Das Amt des Beisitzers übernimmt von nun an Patricia Stahl, die ihr schon aus dem „Ein Hase für Emma“ Team kennt. Sie löst Anton Karl, Emmas Papa, in seinem Amt als Besitzer ab. Anton hatte nach Karins Ausstieg aus dem Vorstand im Februar 2023 interimsmässig das Amt übernommen.
Alle anderen Ämter wurden wieder gewählt und sind von Marion Karl und Doris Stahl betreut.
Heute haben wir vom Amtsgericht Ingolstadt (Registergericht) die Mitteilung über die Eintragung ins Vereinsregister Ingolstadt erhalten.
Wir danken Anton für seine Unterstützung in unserem gemeinnützigen Verein. Anton wird dem Verein weiterhin als Gründungsmitglied erhalten bleiben.





























