Bis Emma und ewig

Der 29. September wird immer ein besonderer Tag sein.

Besonders schwer.

Besonders intensiv.

Ein Tag, an dem alles, was sonst schon schwer ist, noch ein bisschen schwerer wird.

Und obwohl ich so oft denke, dass es doch eigentlich gar nicht mehr schwerer gehen kann, zeigt mir dieser Tag jedes Jahr aufs Neue, dass Trauer keine Grenze kennt.

 

Heute scheint die Sonne.

Die Welt läuft weiter. Menschen gehen ihrer Arbeit nach, lachen, planen, leben.

Und ich funktioniere.

Vielleicht sieht man mir heute gar nicht an, was in mir passiert. Aber innerlich bin ich manchmal wie gelähmt.

Denn jede Minute dieses Tages trägt eine Erinnerung in sich.

An Emma.

An uns.

An das, was war.

Und an das, was nie wieder sein wird.

Wenn ich es zulassen würde, könnte ich mich wahrscheinlich in jeder einzelnen Erinnerung dieses Tages verlieren.

Und die Gedanken kommen ohnehin. Unaufhaltsam.

Am Tag. In der Nacht.

Ganz egal, was ich gerade tue.

Der 29. September wird deshalb immer anders sein.

Nicht nur traurig.

Aber anders.

Und vielleicht ist genau das Trauer:

Dass jemand fehlt – und trotzdem für immer da ist.

Bis Emma und ewig. 🤍

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