Rückblick November 2024
EIN HASE FÜR EMMA
Im November versteigerten wir Emma-Hasen, die von den folgenden prominenten Persönlichkeiten signiert wurden:
Schauspieler David Rott, die Band Sportfreunde Stiller, Schauspieler Frederic Linkemann, Schauspieler Florian Brückner, Sänger Andreas Gabalier, Koch Alexander Herrmann,
Aber auch die Weihnachtssaison wurde eingeläutet. Mit der Versteigerung von kleinen und großen Säckchen, die wunderbar für kleine Geschenke geeignet sind, starteten wir die Advents-Versteigerungs-Zeit mit den Emma-Hasen.
Ende des Monats berichteten wir vom diesjährigen Adventskalender von Ein Hase für Emma und dem Ablauf der einzelnen Auktionen.
Über den kleinen Bruder des bekannten Emma-Hasen berichteten wir ebenfalls am Ende des Monats. Der „Kleine“ misst etwa 25 cm, wogegen der reguläre Emma-Hase ganze 40 cm an Länge vorweisen kann. Vielleicht finden auch die kleinen Emma-Hasen bald ein Zuhause bei euch?
EMMAS VERMÄCHTNIS E. V.
Wir durften euch die wundervolle Nachricht überbringen, dass wir ein Kinderbuch planen, das sich mit dem Thema Trauer, Verlust und Trost beschäftigt.
Dafür haben wir eine Spendenaktion explizit für das Buchprojekt bei förderprogramme.org angelegt. Mit „Platz schaffen mit Herz“ kann man uns unterstützen. Mehr dazu findet ihr im Beitrag vom 13. November 2024.
Ein Teil der Erlöse des Schweitenkirchener Christkindlmarktes, der am 30. November 2024 stattgefunden hat, kommen unserem Verein zugute. Darüber berichteten wir in einem Beitrag am 14. November.
Eine Spende der VR Bank Bayern Mitte eG hat uns erreicht. Von dem Hintergrund der Spendenaktion und der Überreichung der Spende für unseren Verein berichteten wir am 21. November 2024.
EMMA UND IHR KAMPF GEGEN DIE BÖSE BLUME DIPG
Mitte November berichtete Marion von einer ganz besonderen Nähe zu Emma und dem Himmel. Denn Emmas kleiner Bruder und Emmas Papa durften bei einem Alpenrundflug dabei sein. Wenn ihr die ganze Geschichte lesen möchtet, so findet ihr diese unter Marions Social Media Kanälen bei Facebook und Instagram.
Spendenübergabe in Pfaffenhofen an der Ilm
Schweitenkirchener Christkindlmarkt 2024
Wir dürfen eine weitere Neuigkeit mit euch teilen und diejenigen ganz speziell ansprechen, die in der Nähe unseres Vereinssitzes wohnen.
Auf dem Schulhof in Schweitenkirchen veranstaltet die Gemeinde am 30. November 2024 zum 30. Mal den Schweitenkirchener Christkindlmarkt.
Der Reinerlös wird jedes Jahr zu 100 % für gute Zwecke gespendet. Seit 1993 wurde bereits eine großartige Gesamtsumme von über 170.000 Euro gesammelt.
Es freut uns sehr, dass ein Teil des Erlöses in diesem Jahr unseren Verein zugute kommt!
Traditionell ist das Programm des Marktes.
Es gibt Auftritte der Kindergartenkinder und der Schulkinder, der Musikschule Klanginsel und der Schweitenkirchener Musikanten. Pfarrer Alexander Weber, der im übrigen Emma getauft hat, wird eine Weihnachtsgeschichte vorlesen.
Einen Bücherbasar der Gemeindebücherei und vielfältige Bastelmöglichkeiten gibt es im Schulgebäude und wer dem Christkind einen Wunsch übermitteln möchte, kann dies mit dem „Christkindl-Telefon“ tun.
Der Nikolaus zieht mit seinen kleinen Geschenken durch die Besucher und verteilt sie an die Kinder.
Hunger und Durst kann an den verschiedenen Ständen gestillt werden, denn es gibt allerhand Süßes, Deftiges und Flüssiges für Alt und Jung.
Wer am 30. November 2024 noch nichts vorhat und in der Nähe wohnt – so kommt doch nach Schweitenkirchen und helft mit, Gutes für Emmas Vermächtnis e. V. zu tun.
Wir freuen uns auf viele Besucher und einen erfolgreichen Christkindlmarkt.
Ein herzliches Dankeschön an die Gemeinde Schweitenkirchen, dass wir als Spendenempfänger vorgeschlagen und ausgewählt wurden!
Link zum Onlinebeitrag der Gemeinde Schweitenkirchen
Wundervolle Neuigkeiten
Wir haben wundervolle Neuigkeiten, die wir mit euch teilen und zugleich um eure Hilfe bitten möchten!
Kurz nach der Gründung unseres Vereins hatten wir eine Idee, die zwischendurch ruhte, aber dennoch immer in unseren Köpfen blieb.
Im Laufe der Zeit wurde diese Idee konzipiert, überarbeitet und perfektioniert. Wir sind dankbar um Unterstützer an unserer Seite, die uns mit Herz, Expertise und Kompetenz helfen, um unsere Vorstellung umzusetzen.
Aber nun….Trommelwirbel….Emmas Vermächtnis e. V. wird ein Kinderbuch herausbringen!
Es wird ein Buch über Trauer, Verlust, Sterben und Tod. Zusammen mit unserem kuscheligen Trostspender, dem Emma-Hasen, soll es trauernden Kindern helfen und zugleich diese sensiblen Themen kindgerecht behandeln.
Wir werden euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten und informieren, sobald wir weiteres zu unserem Kinderbuch berichten können.
Aber nun benötigen wir euch!
Auf der Plattform http://xn--frderprogramme-vpb.org/ haben wir ein Projekt für unser Buch angelegt – mit der Aktion „Platz schaffen mit Herz“ könnt ihr eure aussortierte Kleidung spenden und zugleich uns supporten.
Es geht ganz einfach – klickt auf www.platzschaffenmitherz.de, erstellt einen Paketschein und erhaltet per E-Mail einen Votingcode. Mit diesem Code könnt ihr ganz einfach und unkompliziert für uns abstimmen.
Wir danken schon jetzt jedem einzelnen, der uns einen Schritt weiterbringt, um im kommenden Jahr das Buch mit der zauberhaften Illustration von Emma, die Anna Matzat für uns gestaltet hat, in den Händen halten zu können.
PS: Man kann uns auch mit einer Spende explizit für das geplante Buchprojekt unterstützen – mit einer Überweisung oder Paypal-Zahlung und dem Verwendungszweck „Spende Buchprojekt“.
Rückblick Oktober 2024
### Ein Hase für Emma ###
Anfang Oktober versteigerten wir anlässlich des Großeltern-Tages, der am 13. Oktober stattfand, noch einen Oma-Emma-Hasen und einen Opa-Emma-Hasen.
Kurz darauf begannen schon unsere Halloween-Versteigerungen. Angeboten wurden gefüllte Beutel, ungefüllte Beutel und Halloween-Emma-Hasen.
Die Prominenten, die uns im Oktober unterstützt haben, waren Jan Sosniok, Kida Khodr Ramadan und Josefine Preuß.
### Emmas Vermächtnis e. V. ###
Unsere erst vor kurzem gewählte Beisitzerin Patricia, die ihr bereits aus dem Emma-Hasen-Team kennt, hat geheiratet! Marion durfte bei der Hochzeit dabei sein und berichtete von diesem besonderen Tag, an dem auch Emma ein Teil sein durfte.
Hochzeitstag
Rückblick September 2024
Ein Hase für Emma
Im September versteigerten wir anlässlich des Bewusstseinsmonat für Kinderkrebs GO GOLD Emma-Hasen mit einer gelben Schleife, Buttons, einem Taschenbaumler und einen Säckchen in den Farben grau und gelb.
Am 29. September jährte sich der Sterbetag von Emma zum fünften Mal. Doris und Patricia posteten bei Facebook einen Beitrag zu Emmas Engelstag mit einem wunderschönen Video mit Fotos von Emma.
Emmas Vermächtnis e. V.
Emma und ihr Kampf gegen die böse Blume (Facebook) / motte1980 (Instagram)
Der September war für Marion ein sehr emotionaler Monat. Neben vielen Erinnerungen von Emmas letzten Lebenswochen im September 2019 waren die täglichen harten Fakten über Kinderkrebs sehr belastend.
Fünf Jahre ohne Emma…
Mein Mausebär,
heute vor fünf Jahren spürte ich deinen letzten Atemzug.
Ein Moment, den ich nie erleben wollte und dennoch so froh bin, dass ich dabei sein durfte.
Ich lag neben dir in meinem Bett. Ganz nah schob ich jede Nacht dein Pflegebett an meins, so dass ich dich berühren konnte. Du hast mich geweckt. Deine Atmung war plötzlich unregelmäßig und ich wachte auf aus meinem Dämmerschlaf. Ich habe mich zu dir ins Bett gelegt.
Instinktiv sprach ich zu dir und sagte dir, wie stolz ich auf dich bin und wie sehr ich dich liebe.
Dann kam der Moment der Stille, vor dem ich solche Angst hatte. Dein letzter tiefer Atemzug, ein Abschied. Der Abschied von deinem irdischen Leben.
DIPG hat dich mir nun endgültig genommen.
Aber die böse Blume hatte dir schon lange zuvor so viel genommen – deine Beweglichkeit, deine Kraft, deine Freude, dein Lachen und deine strahlenden Augen.
Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich dich und all das vermisse, was dich ausgemacht hat.
Deine Ruhe, deine Ausgeglichenheit, deine Stärke, deinen Mut, deinen Charme und deinen Witz.
Mein Mädchen, mein Leben ohne dich ist an manchen Tagen ein schreckliches Dasein. Wie kann man nur beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn ein Stück des eigenen Ich verloren gegangen ist? Ich kann es nicht. Es müssten neue Wörter dafür erfunden werden, um dies auszudrücken.
Es ist unfassbar, dass seit deinem letzten Tag an meiner Seite schon fünf Jahre vergangen sind. Fünf Jahre ohne dich, aber auch fünf Jahre näher zu dir und unserem Wiedersehen. Ich hoffe darauf und warte auf dich, bis mein letzter Tag gekommen ist und wir uns wieder in die Arme nehmen können. Ich werde die erste Umarmung und den ersten Kuss herbeisehnen wie nichts anderes in meinem Leben.
Ich liebe dich – bis zum Himmel und zurück.
Noch mal leben
Habt ihr schon von der Ausstellung „NOCH MAL LEBEN – von der Unglaublichkeit des Endlichen“ gehört?
Der Tod – bis zu Emmas Diagnose hatte ich keine nennenswerte Begegnung mit dem Tod. Doch seit ich Emma beim Sterben begleiten durfte, sehe ich das Thema mit anderen Augen. Der Anblick eines verstorbenen Menschen macht mir keine Angst.
In dem Projekt NOCH MAL LEBEN wurden unheilbar Kranke gebeten, sie in ihrer letzten Lebensphase begleiten zu dürfen. So entstanden Porträts dieser Menschen kurz vor und nach ihrem Tod. Die Texte, die zu den Bildern veröffentlicht sind, berichten von den Ängsten, Hoffnungen und dem Leben der Sterbenden.
Ende August war ich bei der Vernissage der Ausstellung in Pfaffenhofen und durfte ein paar persönliche Worte mit dem Fotografen Walter Schels und seiner Frau, der Journalistin, Beate Lakotta wechseln. Ich erzählte Herrn Schels von Emma und dass auch ich Fotografien von ihr nach ihrem letzten Atemzug besitze. Und dass ich froh darüber bin, Aufnahmen von der letzten Lebensphase von Emma, vor und nach ihrem Tod zu haben. Auch wenn es mir schwer fällt, diese anzuschauen, so habe ich sie sicher gespeichert.
Die Fotos der Ausstellung betrachtete ich in Ruhe und konnte feststellen, dass diese Menschen nach ihrem Tod friedlich und erlöst aussahen. Ich las interessiert die Geschichten zu den Porträts. Als ich an dem Teil der Ausstellung mit den Bildern zweier Kinder angekommen war, musste ich meine Tränen zurückhalten. An dieser Stelle beendete ich meinen Rundgang.
Das Buch zur Ausstellung habe ich von Walter Schels und Beate Lakotta signieren lassen und werde es, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wieder in die Hand nehmen und mich zurück erinnern. An diese besondere Begegnung mit zwei Menschen, die es gewagt haben, das Tabuthema Sterben und Tod auf eine wirklich berührende und wertschätzende Art und Weise zu zeigen.


























