Ich sende euch ein Herz fĂŒr all eure lieben, aufbauenden und mitfĂŒhlenden Worte.
Ich fĂŒhle mich immer noch stark, komme aber an meine Grenzen.
Die Hilflosigkeit ist unglaublich schwer zu ertragen.
Emma leidet, ist gefangen im eigenen Körper.
Schon lange musste ich mir eingestehen, dass die Blume den Kampf gewinnen wird.
Sie hat Emma schon soviel genommen und ihren starken Körper so sehr geschwÀcht.
Ich habe lange Zeit gehadert und gezögert, konnte es nicht aussprechen.
Aber heute musste ich es tun.
Unter TrÀnen sagte ich zu Emma, dass es nicht schlimm ist, wenn sie keine Kraft mehr hat zu kÀmpfen.
Dass die Blume schuld ist, dass es ihr so schlecht geht.
Und dass es sein kann, dass sie nicht mehr gesund wird.
Dass ich mir wĂŒnsche, dass sie mein Schutzengel wird und so immer bei mir ist, stets an meiner Seite….aber gesund und fröhlich, als MĂ€dchen das wieder laufen kann und reden, singen und tanzen, lachen und ganz einfach ein normales MĂ€dchen sein.
Das Herz schmerzt noch immer beim Gedanken an dieses schwere GesprÀch.
Emma weinte bitterlich und ich mit ihr.
Sie wĂŒnscht sich noch immer so sehr, gesund zu werden.
Ich hatte Angst vor diesem GesprÀch und hoffe so sehr, ihr damit nicht noch mehr Angst gemacht zu haben.
Aber meinem geliebten MĂ€dchen beim leiden zuzusehen, das schmerzt ebenso stark wie die Aussprache dieser Worte.
